Learning für die HP vom Frauenabend:
- Die christliche Seite möchte den Dialog nutzen mehr über die „Anderen“ zu erfahren. Sie möchte hören darüber und nicht lesen – persönlicher Kontakt ist wichtig. Durch die Durchmischung der „Kulturen“ wegen der momentanen Völkerwanderung sei der Dialog unabdingbar.
- Die muslimische Seite möchte politische Probleme lösen oder Lösungsansätze finden im Dialog. Sie möchte beitragen Missverständnisse aufzuklären.
- Die jüdische Seite sieht eine Möglichkeit, bestehende Probleme über den Dialog zu besprechen und evtl. Lösungen zu finden. Sie sieht im Dialog auch einen Weg zur Toleranz.
- Allen ist gemeinsam, dass sie voneinander lernen wollen.
- Themen, die sich für eine Diskussion als interessant herausgestellt haben:
- Stellung der Frau in den Religionen
- „das Fremde“ wie gehe ich damit um
- Religiöse Rituale anlässlich der Geburt
- Pubertätsrituale in den Religionen
- Hochzeit
- Die Kleidung
- Sterbebegleitung
- Vorstellung vom Jenseits
- Frauenthemen wie „wie bringt man Karriere und Heim unter einen Hut“
- Wo sind meine – deine – unsere – ihre Grenzen
Das Networking wird als besonders wichtig erachtet. Viele wollen durch das „verbunden sein“ und „miteinander sprechen“ bei sich selbst Vorurteile abbauen. Es wird gesprochen UND zugehört, um zu versuchen zu verstehen.
Die Atmosphäre des Abends wird von vielen gelobt. Entspannt, wohlwollend, angstfrei, neugierig, respektvoll, offen, herzlich und ehrlich sind ein paar der Attribute für die Stimmung.
Alles in Allem war es ein gelungener Abend und wir sind gewillt weiterzumachen.
Anat Weill (jüdische Projektleiterin ZA)
Weitere Gedanken zur Veranstaltung von Teilnehmerinnen im Gästebuch
Zelt Abrahams