Über uns
Die Kinder Abrahams
Nico Rubeli - Christ
Anat Weill - Jüdin
Muhammad Hanel - Muslim
Profile:
Muhammad:
Jeder kennt das Wort:
"Kein Friede auf Erden, ohne Friede zwischen den Religionen".
Nun - wie soll dieser Friede verwirklicht werden, wenn die einzelnen Vertreter dieser Religionen sich miteinander nicht vertragen?
DASS das geht und WIE das geht, zeigen wir hier unter "Abrahams Zelt" und möchten damit auch anderen mutigen Wanderern durch diese Welt, die Gottes Welt ist, ein schönes Beispiel geben.
Wir hoffen, dass sich viele Menschen für dieses Projekt interessieren und mit uns ins Gespräch zu kommen wünschen. Und noch viel mehr wünschen wir, dass die Menschen der verschiedenen Religionen miteinander ins Gespräch kommen und mit sich selbst ins Reine.
Wir werden dafür alle 2 Wochen - wie es sich für abrahamitischen Nomaden gehört - unseren Rastplatz wechseln, dabei durch Basel Stadt und Basel Land ziehen und unser Zelt an einem neuen Ort aufschlagen.
Dabei werden unsere Gespräche auf ausgesuchte Themen konzentriert sein, die wir nicht nur untereinander, sondern auch mit unseren Gästen und Besuchern diskutieren möchten.
Das Programm und unsere Haltestellen werden wir in den Medien und den jüdischen, christlichen und muslimischen Zentren und HIER bekannt geben.
Anat:
Juden, Christen und Muslime sehen im Stammvater Abraham, die Muslime nennen ihn Ibrahim, wir Juden nennen ihn Awraham, ihre religiösen Wurzeln - diese drei Religionen werden daher auch die abrahamitischen Religionen genannt.
Abraham als Begründer des Monotheismus für die Massen war Nomade und ist um „Seelen zu gewinnen" wie es in der Bibel steht - von Ort zu Ort gezogen.
Wir wollen nun, diese bereits „gewonnenen Seelen" zum Dialog zusammen bringen. Dadurch, dass wir mit unserem Zelt durch die Lande ziehen und die Menschen zum Gespräch miteinander anregen oder zu
gemeinsamen Erlebnissen führen, ohne sie verändern oder beeinflussen zu wollen.
Wir hoffen die Idee macht Schule und sich über gute Erlebnisse weiter in unsere grössere Umgebung hineinträgt .
Ausserdem hoffen wir, dass die Menschen begreifen, das ein Zusammenleben ohne den Versuch miteinander umzugehen und zu sprechen auf Dauer nicht möglich ist. Wir wollen das Bedürfnis sich
auszutauschen wecken und hoffen, dass sich diese Idee etabliert.
Auch ist unser Anliegen, möglichst viele Nachahmer zu finden mit denen dann Synergien geschaffen werden können, die möglichst vielen Menschen dienen.
Nico:
"ohne Angst verschieden sein"
Respekt bedeutet: Wahrhaftigkeit:
alle Menschen haben die gleichen Rechte
Respekt bedeutet: soziales Tun:
alle Menschen haben die gleichen Pflichten
Respekt bedeutet: Authentizität:
alle Menschen dürfen verschieden sein, sich unterscheiden, anders sein, andere Erfahrungen erleben und sich bei sich selber wohl fühlen, ihre Geschichte wahr machen.
Und für uns religiöse Muslime, Christen und Juden ist die schwierigste Herausforderung, die uns vielleicht überfordert und doch vepflichtet: Juden haben Wahrheit, Christen haben Wahrheit,
Muslime haben Wahrheit, niemand darf sich im Wahrheitsanspruch über den anderen stellen, auch wenn jede Wahrheit verschieden bleibt.
Es gibt viele verschiedene Vorstellungen und Beziehungen zu Abraham, Awrohom, Ibrahim, je im Islam, im Judentum und im Christentum: diese verschiedenen Abrahamtraditionen unterscheiden sich, sind
je ganz anders, und dennoch beziehen wir uns alle auf den einen Vater Abraham. Vielleicht eine Sehnsucht, die uns konkret Frieden, Respekt im alltäglichen Leben und mitmenschliche Wahrhaftigkeit
bringt.
Hoffnung ist eine Tätigkeit: wir setzen sie jeden Tag um.
Wir träumen von Frieden in aller Verschiedenheit, dass wir Freude daran empfinden, dass wir alle je verschieden sind, dass die Welt farbig bleibt, dass wir darin authentisch
werden, wenn wir einander Frieden zusagen und miteinander schon jetzt in einem pluralistischen Frieden leben, auch wenn in den Gesellschaften Europas dieser Frieden noch weit weit weg
erschiene: wir arbeiten schon jetzt in friedlicher Lebensfreude: gemeinsam verschieden: Frieden nehmen wir vorweg, damit er schon heute wahr wird.
